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Wentz-Geographie

Geographie-AG

Schuljahr 2016/17

Karten erzählen Geschichten - Geo AG erstellt Story Maps

Ella Jaeger, K1, gewinnt mit ihrem Beitrag über die aktuelle Dürre in Kalifornien den zweiten Preis des "International Year of Global Understanding"-Story Map-Wettbewerbs.

Story Maps sind interaktive Kartenpräsentationen, mit denen sich spannende Geschichten zu den unterschiedlichsten Themen erzählen lassen.

Hier zwei Beispiele:

-    Stefanie Heizmann hat eine Story Map über Supervulkane erstellt und nimmt damit am internationalen Story Map Wettbewerb der Firma Esri teil.
     https://wentzinger.maps.arcgis.com/apps/MapJournal/index.html?appid=1fa1405da0ac4b20b869e718a251dbeb

-    Nicole Okons Beitrag über Freiburg im Nationalsozialismus entstand durch eine Zusammenarbeit der Geo-AG mit dem Seminarkurs Geschichte. Die AG half dabei, die historischen Inhalte, die im Seminarkurs bei Frau Casetou und Herrn Gass-Bolm erarbeitet wurden, mit digitalen historischen Karten anschaulich zu machen und daraus eine Story Map zu erstellen: http://arcg.is/29RDYcE

 

Schuljahr 2015/16

Das Wentzinger-Gymnasium wird Partnerschule der Firma ESRI

Die Geo-AG hat durch ihre intensive Beschäftigung mit geographischen Informationssystemen schon einige Kenntnisse erworben, die sie gerne mit der Schulgemeinschaft teilen möchte. Dazu hat sie sich in diesem Schuljahr mit dem Web AppBuilder von ArcGis-online beschäftigt und eigene Apps zu unterschiedlichen Themen erstellt.

Im Rahmen des an der Schule verankerten Projekts „Lernen durch Engagement“ (LdE) werden wir  nun andere Schülerinnen und Schüler fortbilden, eine eigene App zu programmieren, wenn sie für eine Präsentation oder ein anderes eigenverantwortliches Projekt eine Kartenanwendung brauchen.
Konkret arbeiten wir in diesem Schuljahr mit dem Seminarkurs Geschichte zusammen, der über das Thema "Freiburg zur Zeit des Nationalsozialismus" forscht.

Mit diesem Konzept haben wir uns bei der Firma ESRI um eine der neu ausgeschriebenen Schulpartnerschaften beworben und konnten die Jury überzeugen.

Begleite uns auf das ESRI-Sommercamp in die Sächsische Schweiz!

Interessierst auch du dich für digitale Karten und möchtest z.B. für eine GFS mit uns zusammenarbeiten, dann hast du die Chance auf eine spannende Forschungswoche im Nationalpark Sächsische Schweiz.

Lade unseren Flyer herunter und gewinne!

 

Schuljahr 14/15:

Dieses kurze Video zeigt die Arbeit der Geo-AG. Es wurde von der Firma ESRI erstellt und als Trailer vor unserem Vortrag auf der GIS-Talk Konferenz gezeigt.

 

Schon wieder: Sommercamp gewonnen!
Die Geographie-AG des Freiburg-Seminars am Wentzinger-Gymnasium gewinnt auch in diesem Jahr beim Sommercampwettbewerb der Firma ESRI einen Forschungsaufenthalt im Nationalpark Bayerischer-Wald.

Die Jury schreibt:

Die Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 haben sich in ihrem Beitrag Weltreise 2.0 oder: Welche Wege führen in eine bessere Welt [PDF] dem Thema Flüchtlinge gewidmet. Zunächst auf globaler Ebene (welche Flüchtlingsströme gibt es, wo konzentrieren sich Lager etc.) und anschließend auf lokaler Ebene. Sie informierten sich in Zeitungsartikeln, welche Wege von einzelnen Flüchtlingen, die in Freiburg gelandet sind, gewählt wurden und digitalisierten diese auf ArcGIS Online. In einer weiteren ArcGIS Online Karte wurde die Top 10 der Herkunftsländer der Menschen gezeigt, die 2014 in Deutschland einen Asylantrag gestellt hatten. Als Erfahrene Wettbewerbsteilnehmer haben sie die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr mit neuen Informationen verschnitten. Die gewonnenen Erkenntnisse haben sie im Fazit zusammengefasst. Die umfangreich recherchierten Daten, GIS-Analysen und die Auseinandersetzung mit der lokalen Situation haben überzeugt.
http://esri.de/branchen/bildung-und-forschung/sommercamps/2015


Vortrag auf der GIS-Talk in Unterschleißheim bei München

Die AG-Teilnehmerinnen des letzten Jahres durften nach München fahren und ihre Arbeit vor 1000 Zuschauern auf der GIS-Talk Konferenz vorstellen:


Schuljahr 2013/14

In der Geographie-AG des Freiburg-Seminars am Wentzinger-Gymnasium beschäftigen wir uns in diesem Jahr mit geographischen Informationssystemen (GIS).

LogoWir nehmen am Planspiel Stadt teil und wollen mit digitalen Karten Freiburgs Zukunft erforschen; zeigt die jüngste Volkszählung doch, dass in Freiburg nicht so viele Menschen wohnen, wie eigentlich angenommen. Außerdem bekommen die Deutschen immer weniger Kinder und werden immer älter.

Die spannende Frage wird sein, wie Freiburg sich auf den demographischen Wandel einstellen kann: Werden in Zukunft hier vorallem wohlsituierte Rentner wohnen, die hier ihren Lebensabend verbringen und an der Universität auf ihre alten Tage ihr Lieblingsorchideenfach studieren, oder kann Freiburg auch in dreißig Jahren noch so attraktiv sein, dass es junge Menschen aus aller Welt anzieht und damit eine Lücke füllt, die unsere Bevölkerungsentwicklung vermutlich hinterlässt?

Welche Herausforderungen ergeben sich hier für die Stadtentwicklung und wie kann man die Problematik in einem geographischen Informationssystem darstellen und analysieren?

Unsere Ergebnisse werden in einem eigenen Blog veröffentlicht. Schauen Sie doch mal vorbei.

 

Schuljahr 2012/13

Die Geographie-AG des Freiburg-Seminars am Wentzinger-Gymnasium gewinnt ein ESRI Sommercamp

siehe auch: https://www.facebook.com/EsriDeutschland

http://esri.de/schule/camps2013.html

Ein Schwerpunktthema der diesjährigen Geographie-AG war die Arbeit mit geographischen Informationssystemen (GIS). Diese bieten die Möglichkeit, raumbezogene Daten zu erfassen, zu bearbeiten, zu analysieren und zu präsentieren. Hierzu haben wir uns in das Online-Angebot der der Firma ESRI eingearbeitet und an dem jährlichen bundesweiten Wettbewerb zum Erstellen digitaler Karten teilgenommen.

In diesem Jahr waren die Teilnehmer aufgefordert, ihre Umwelt als Karte darzustellen. Welche Verkehrsmittel nutzen sie auf dem täglichen Schulweg? Wo und was kaufen sie ein? Welche Länder haben die Schüler im Urlaub besucht? Da der Alltag eng mit der Umwelt verbunden ist und fast alles einen Raumbezug hat, sollte dieser Footprintauf einer Webkarte auf ArcGIS Online dargestellt und mit Fotos und Statistiken ergänzt werden.

Die Geo-AG, seit diesem Jahr geleitet von Herrn Burghardt, hat sich dazu den Aspekt des ökologischen Fußabdrucks ausgesucht.

Der ökologische Fußabdruck ist eine rechnerische Größe, die alle Ressourcen berücksichtigt, welche der Mensch für seinen Lebensunterhalt braucht. Um diesen Verbrauch zu veranschaulichen, wird er als Flächenverbrauch angegeben. Man kann also sehen, wie viel Fläche benötigt wird, um all die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, die ein Mensch (ver)braucht. Schließlich wird diese Zahl auf alle Menschen hochgerechnet und mit den auf der Erde real verfügbaren Flächen verglichen. Dadurch stellt der Fußabdruck z.B. nicht nur quantitativ die CO2 Bilanz dar, sondern veranschaulicht auch qualitativ den Flächenbedarf. Außerdem kann der ökologische Fußabdruck zeigen, wie groß die Biokapazität der Erde ist. Wie kann man den ökologischen Fußabdruck in einer Karte darstellen?

Zunächst einmal haben die Teilnehmer der AG unter http://www.footprint-deutschland.de/ ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnet und diesen dann - umgerechnet zur Kreisfläche - an dem jeweiligen Wohnort in einer digitale Karte als Abstandspuffer eingefügt. Erstaunlich, wie groß die sich jede Fläche in die Nachbarschaft ausdehnt! Es wurde auch berechnet, wie groß die Fläche der Fußabdrücke aller Schüler an den unterschiedlichen Schulen der AG-Teilnehmer zusammen ist. In der Karte zeigt, sich, dass z.B. die Flächen des Rotteck- und des Wentzinger-Gymnasiums zusammen größer sind als das Stadtgebiet von Freiburg und der Flächenbedarf aller Deutschen fast ganz Europa bedeckt. Es wurde auch dargestellt, warum diese Fläche so groß ist. Dazu visualisierten die AG-Teilnehmer exemplarisch ihre Konsum- und Reisegewohnheiten in der Karte und zeigten so, dass ihr Lebensstil weltweite Auswirkungen hat.

Anschließend wurden mit unterschiedlichen Web-Karten die durchschnittlichen Fußabdrücke verschiedener Länder verglichen und es konnte gezeigt werden, dass die Länder mit der höchsten Weltbevölkerung momentan noch einen relativ geringen Flächenbedarf haben. Sollten sie ihren Entwicklungsstand aber verbessern und ihre Konsumgewohnheiten auf das Niveau der wesentlichen Länder anheben, so würden die Ressourcen der Erde schnell an ihre Grenzen stoßen. Abschließend wurden in die Karte Vorschläge mit integriert, wie sich der ökologische Fußabdruck verkleinern ließe. Alle Ergebnisse wurden in einer Online-Präsentation zusammengefasst und konnten die Jury überzeugen (http://esri.de/schule/camps2013.html). Die Geo-AG kann nun ihre Fähigkeiten im Umgang mit geographischen Informationssystemen in einem Forschungsaufenthalt im Müritz-Nationalpark unter Beweis stellen und freut sich auf eine interessante Woche.

Link zur Fotostrecke: http://tinyurl.com/onuvjur

Auch im nächsten Jahr gibt es eine Geo-AG:

https://moodle.freiburg-seminar.de/moodle/mod/resource/view.php?id=2

Die Anmeldungen laufen über das Freiburg-Seminar: http://moodle.freiburg-seminar.de/moodle/

 

Florian Burghardt

Grafik: © Illustration: footprint-deutschland.de