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Abitur 2007 - Rede des Schulleiters Wolfgang Gillen

Für viele Kolleginnen und Kollegen und insbesondere für mich als Schulleiter ist es wahrlich nicht das erste Mal, dass wir mit Ihnen, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, wieder einen Schüler-Jahrgang erfolgreich zum Abschluss führen.

Auch wenn für uns Lehrer zweifellos nicht so viel von einem guten Ergebnis abhängt wie für Sie, so ist und bleibt jedes Abitur trotzdem eine Herausforderung. Auch wir strengen uns an, unser Bestes zu geben. Ihr Erfolg ist selbstverständlich Ihr Erfolg; dennoch freuen wir uns nicht nur mit Ihnen, wir sind immer auch ein wenig erleichtert, wenn alles gut gelaufen ist.

Mir geht es nicht anders, selbst wenn ich persönlich gar keinen Abiturkurs unterrichtet habe. Jedes Abitur ist auch eine Art Prüfung für mich. Während Sie sich auf Ihre Prüfungen vorbereiten, beginne auch ich mich vorzubereiten.

Vorzubereiten darauf, dass ich bald wieder einen Jahrgang von Schülerinnen und Schülern in seine wohlverdiente Freiheit entlasse.

Dabei stelle ich mir jedes Mal erneut die Frage: "Wie ist das mit unserem so genannten Erziehungs- und Bildungsauftrag, speziell für uns als Gymnasium? Hat das Wentzinger-Gymnasium seine Hausaufgaben gemacht? Kann ich guten Gewissens sagen, wir als Schule haben unseren Beitrag geleistet, damit Sie Ihr Leben nun erfolgreich selbst in die Hand nehmen können. Haben wir es geschafft, uns als Nährmutter oder zumindest als Hebamme Ihrer zweiten, sozialen Geburt entbehrlich zu machen?"

Alles Fragen, die Sie als Abiturienten oder Sie als Eltern mir bzw. uns Lehrern zurecht stellen könnten. Fragen, die ich mir angesichts der Zäsur, die alljährlich mit dem Entlassen eines Jahrganges eintritt, jedes Mal auch selbst stelle.

Sie haben nun Ihr Abitur in der Tasche und sind damit frei, neue eigene Wege einzuschlagen. Wenn ich die beiden Wörtchen "haben" und "sind" (oder im Infinitiv: "sein") besonders betone, so hat das einen Grund. Als ich mir meine Gedanken über Ihre momentane Situation als frischgebackene Abiturienten und die sich damit für Sie eröffnenden Chancen machte, bin ich über eben dieses Begriffspaar "Haben oder Sein" gestolpert. Gestolpert deshalb, weil offenbar in meinem Unterbewusstsein etwas virulent war. Ich erinnerte mich nämlich an ein sehr bemerkenswertes Buch, das genau diesen Titel trägt: "Haben oder Sein". Dieses Buch wurde 1976 von einem seinerzeit sehr bekannten Gesellschafts-Philosoph und Psychoanalytiker geschrieben: Erich Fromm.

So bin ich dieser Spur ein wenig nachgegangen und möchte Sie nun einladen, mich auf diesem Weg ein kleines Stück weit zu begleiten. Dies weniger aus literaturhistorischem Interesse, sondern vielmehr weil ich glaube, dass Fromm's zeitkritische Gedanken gerade uns hier und jetzt einiges zu sagen haben.

Hast du viel, wirst du bald noch viel mehr dazu bekommen.
Hast du wenig, wird dir bald auch das Wenige genommen.
Hast du aber nichts, du Lump', dann lass dich gleich begraben,
denn ein Recht zu leben haben nur, die etwas haben.

Mit diesen bissigen Versen klagte Heinrich Heine schon vor knapp 200 Jahren die gesellschaftlichen Verhältnisse des Frühkapitalismus an. Heinrich Heine, der um ein Haar der Namenspatron dieser unserer Schule geworden wäre.

Freilich, die Verhältnisse heute sind anders. Aber Neoliberalismus und Globalisierung prägen ähnliche Strukturen, nämlich die Struktur einer Gesellschaft, die durch das Besitz anzeigende Wort "haben" charakterisiert ist.

"Haben" ist für uns alle zu einem umfassenden Prinzip geworden. Zu einem Prinzip, das wir so verinnerlicht haben, dass wir es kaum bemerken, wie sehr wir davon beherrscht sind. Kaum vorstellbar, dass es Kulturen und damit Sprachen gibt, die dieses Wort gar nicht kennen.

Fromm meint jedoch nicht nur, dass wir geneigt sind, uns über unseren rein materiellen Besitz zu definieren. "Hast du was, dann bist du was" ist zwar ein sehr verbreiteter und dazu noch anerkannter Maßstab für die Rangordnung in unserer Gesellschaft.

Aber die Verinnerlichung des Besitz-Strebens ist weitaus subtiler.

Natürlich haben wir alle gerne schöne Dinge und möglichst auch viel davon. Das neueste Handy, Klamotten mit dem richtigen Label an der richtigen Stelle, genügend Geld, um Spaß zu haben, möglichst alle aktuellen CD's natürlich im MP3-Format ... Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Dies ist nichts Verwerfliches. Weder Erich Fromm, geschweige ich selbst möchten als Moralapostel Askese predigen oder ein schlechtes Gewissen erzeugen, nur weil wir Kinder unserer Zeit sind und gerne Vieles haben wollen.

Worum es mir vielmehr geht, ist der prinzipielle Unterschied von "Sein" und "Haben" im Hinblick auf die Verfasstheit unserer Gesellschaft und damit in gewissem Sinne auch unseres Bewusstseins.

"Haben" als Ausdruck eines Besitz-Verhältnisses ist etwas Statisches - etwas, das dem Besitzer von sich aus keine eigene Aktivität abverlangt. "Sein" hingegen ist mit der eigenen Existenz verbunden, d. h. es ist Ausdruck für Leben, für Bewegung, für die Motivation, etwas zu tun.

Lassen Sie mich versuchen, diesen entscheidenden Unterschied an drei Beispielen zu verdeutlichen.

Wenn z. B. jemand sagt, er hat seine Meinung darüber, dass sich eine Sache so oder so verhält, dann können Sie bestenfalls versuchen, eine andere Sichtweise dem entgegen halten. Aber zu einer echten Verständigung wird es nicht kommen, weil man ja eben seine Meinung zu der Sachlage schon hat.

Sagen Sie hingegen, Sie seien der Ansicht, dass etwas so oder so zu verstehen ist, dann drückt sich hierin der Prozess Ihren eigenen Urteilsfindung aus, Ihre Suche nach der richtigen Perspektive. Dies impliziert eine gewisse Offenheit und damit auch die Möglichkeit zwischenmenschlicher Verständigung.

Nehmen wir als 2. Beispiel meine eigene Position. Wenn ich sage: "Ich habe die Verantwortung für diese Schule", dann drückt sich darin ein faktischer Zustand aus, der mir seit der Verleihung dieses Amtes anhaftet. Ob überhaupt oder besser gesagt, in welcher Weise ich mich dieser Aufgabe stelle und wie ich diese Verantwortung tatsächlich im Alltag wahrnehme, lässt diese Formulierung einigermaßen offen. Wenn ich hingegen sage: "Ich bin für diese Schule verantwortlich", so verschiebt sich deutlich der Akzent. Jetzt muss ich aktiv dafür eintreten, dass diese Schule ihren Auftrag bestmöglich erfüllt, dass hier eine gute Lernumgebung herrscht oder dass in diesem Haus niemand zu Schaden kommt, ...

Sie mögen es vielleicht als Haarspalterei bezeichnen; aber dies sind die subtilen Symptome, an denen sich der Haben-Modus in unserem Denken, Fühlen und schließlich auch in unserem Handeln entlarven lässt.

Das dritte Beispiel macht es noch deutlicher.

Vergleichen Sie die Formulierung: "Ich habe einen Freund oder eine Freundin" mit der Formulierung: "Ich bin befreundet mit ihm oder ihr".

"Ich habe einen Freund" liegt nahezu auf der Ebene "Ich habe einen Hund" - bestenfalls dazu geeignet, sich Andere vom Halse zu halten.

"Ich bin befreundet" ist dagegen wesentlich aktiver. Hier zeige ich mein Interesse, ich tue selbst etwas dafür, dass diese Freundschaft besteht.

Nebenbei bemerkt: das Wort "Interesse" ist selbst das beste Bespiel zur Demonstration des Unterschiedes von "Sein" und "Haben", denn Interesse heißt wörtlich Dazwischen-Sein. Etwas lediglich in seinem Besitz zu haben, bedeutet eben noch lange nicht, wirklich interessiert zu sein.

Warum habe ich Sie nun auf diesen Ausflug mitgenommen? Was hat dies mit Ihrer Schulzeit und Ihrem Abitur zu tun?

Mit einigem Unbehagen beobachte ich, wie dieser allumfassende "Haben-Modus" unserer Gesellschaft zunehmend unser Schulleben prägt und von Pädagogik Besitz ergreift.

Manches ist althergebracht und mit unserem Schulsystem nahezu unzertrennbar verbunden - glaubt man zumindest!

Nehmen wir z. B. unser Notensystem. Schon in der Grundschule werden Kinder rücksichtslos daran gewöhnt, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und   gerade eben erst Gelerntes so gut es geht zu vermarkten. Die meisten lernen auf diese Weise sehr schnell, dass es vor allem darauf ankommt, sich gut zu verkaufen. Diejenigen, die dies am besten können, dürfen auf's Gymnasium - und hier geht es weiter so, nur noch gezielter. Das System Schule, aber auch wir Lehrer als dessen Erfüllungsgehilfen vermitteln damit sehr effizient, dass es letztlich darauf ankommt, dass "die Kasse stimmt".

Hand aufs Herz, Sie alle, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, haben doch sehr schnell begriffen, worauf es in der Schule ankommt: zur rechten Zeit die richtigen Dingen zur Verfügung zu haben.

Und da haben wir es wieder, das entlarvende Wörtchen "haben". Nicht wirkliches Interesse, nicht das persönliche Ringen um Verstehen, nicht die geistige Auseinandersetzung um der Sache willen waren häufig der Beweggrund. Meist war es letztendlich die gute Note. Allzu oft sehe ich bereits in der Unterstufe, wie Kinder ihr Klassenarbeitsheft in Empfang nehmen, aufschlagen, die Note sehen und zack: wieder zu! Bei einer guten Note mit dem Gefühl "Ich hab's!"   Ansonsten eher frustriert über den entgangenen Gewinn.

Damit wir uns nicht missverstehen: Auch dies ist kein Vorwurf an Sie, liebe Abiturientinnen und Abiturienten. Sie sind ja von Kindesbeinen daran gewöhnt. Und auch uns Lehrer trifft nur bedingt eine Mitverantwortung. Wie schon gesagt: das System Schule ist hier nur ein Spiegel der Befindlichkeit unserer Gesellschaft.

Aber es geht noch weiter und treibt inzwischen wahrlich manche Blüte. Ich meine damit die modern klingende, vermeintlich pädagogische Forderung nach den sog. "Portfolios". Ich hatte mich lange gefragt, was für eine tolle Erfindung sich dahinter verbergen mag. Aber es ist so banal wie vieles andere, das einen geheimnisumwobenen Namen trägt. Es ist nichts anderes als ein Schnellhefter, im dem so manches - in Klarsichthüllen verpackt, versteht sich - säuberlich abgeheftet ist. Je mehr man hat, desto mehr ist man wert - und das glaubt man schließlich selber. Ich gebe zu, ich war mit Zehn stolz auf mein Freischwimmerzeugnis und habe es wahrscheinlich auch in einen Schnellhefter getan - ohne Klarsichtfolie, versteht sich. Auch das ist nichts Schlimmes. Schlimm ist nur, wenn die Vielzahl dessen, was man auf diese Weise akribisch im Portfolio zusammengetragen hat, Aufschluss darüber geben soll, wer man ist.

Von Jahr zu Jahr bekomme ich mehr Bewerbungen um Lehrerstellen auf meinen Schreibtisch und von Jahr zu Jahr werden die Bewerber-Mappen dicker.

Es ist kein Witz: Da bewerben sich junge Kollegen um eine Lehrerstelle und kopieren eifrig Belege, die dokumentieren, dass sie mit Dreizehn Klassensprecher der 7c waren, mit Fünfzehn an einer Jugendfreizeit zum Thema "Waldsterben" teilgenommen haben und ihr Bogy in einer Werkstatt für naturnahes Möbeldesign absolviert haben. Alles sicher schön und lobenswert, aber sagt der Besitz all dieser Zettel wirklich etwas aus über den Menschen, seine Ambitionen, seine Erlebniswelt? Inzwischen lese ich derartiges nicht mehr. Wenn es mir möglich ist, begegne ich den Menschen, und in einem solchen, von gegenseitigem Interesse geleiteten Gespräch erfahre ich so unendlich viel mehr als jedes noch so umfangreiche Portfolio sagen könnte.

Ich sage dies an dieser Stelle, gerade jetzt, wo Sie Ihr Abi in der Tasche haben, weil ich eine zweifache Gefahr sehe.

Es ist sicher schön und richtig, Dinge, die einem lieb und wichtig sind, auch irgendwo aufzubewahren. Aber ich möchte gegen die zurzeit ausufernde Tendenz, alles und jedes dokumentiert haben zu wollen gegensteuern. Nicht weil es (auch) lästig ist, alles und jedes buchhalterisch aufzulisten, sondern vor allem weil ich darin die Gefahr sehe, über die wohlige Dokumentation des Vergangenen die Chancen der Zukunft zu vertun.

Und schlimmer noch: ich entdecke die Gefahr, dass immer mehr gerade junge Menschen dazu verleitet werden, ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl aus der Summe solcher Dokumente zu beziehen.

Haben Sie den Mut, Sie selbst zu sein! Verstecken Sie Ihre Person nicht hinter Papier. Steuern wir gemeinsam gegen die Tendenzen, Menschen auf diese Weise zu verdinglichen. Bewerben Sie sich so, wie Sie sind und nicht mit allem und jedem, was Sie angesammelt haben.

Um dem ganzen noch eine Krone aufzusetzen: Unser derzeitigen Schulsystem verleitet nicht nur unsere Kinder, sich dem Diktat des Habens gefügig unterzuordnen. Der Schule selbst geht es nicht anders. Wie Sie alle wissen, müssen Schulen auch auf den Prüfstand und damit herzeigen, was sie so alles haben. Hier nennt man es "Schulportfolio" - auch eine Art Schnellhefter. Darin sollte fein säuberlich aufgeschrieben sein, was eine Schule so alles an Lobenswertem vollbringt. Dabei wird nur leider allzu leicht vergessen, was eine Schule darüber hinaus an pädagogisch Wertvollem leisten könnte, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt wäre, alles zu dokumentieren, was sie schon vollbracht hat.

Sie sehen deutlich, wie auch hier das Haben-Prinzip, das Festhalten, das Abspeichern in Gigabites dem aktiven Sein, dem pädagogisch verantwortlichem Handeln, dem Gestalten von Lebensraum entgegen stehen kann.

Vor kurzem habe ich im Fernsehen eine Sendung gesehen. Der Titel lautete "Wie schlau ist Deutschland?" - oder so ähnlich. Es traten verschiedene Mannschaften gegeneinander an. Eine davon bestand aus lauter Abiturienten, aus Ihresgleichen also.

Die anderen waren - glaube ich - Blondinen, Sportjournalisten oder andere gewürfelte Berufsgruppen. Es wurde eine Reihe höchst interessanter Fragen gestellt. Z. B. die alles entscheidende Frage, ob weiße Hühner nur weiße Eier legen, oder vielleicht sogar zu einem braunen Ei fähig sind ...

... eine Sache also, die eigentlich jeder halbwegs gebildete Mensch wissen müsste.

Warum erzähle ich Ihnen das. Nicht weil die Abiturienten selbstverständlich gewonnen haben. Der Grund ist vielmehr ein anderer. Auch Bildung wird in unserer Gesellschaft zunehmend als Ware verstanden, als etwas, das man hat oder besser: haben sollte. Je mehr desto besser. Nicht von ungefähr erleben die Rateshows zurzeit einen regelrechten Boom. Bildungsgüter sind gefragt!

Und da haben wir es in aller Deutlichkeit. Das Wort "Bildungs-Gut" ist aus meiner Sicht eine höchst problematische Kombination zweier höchst unterschiedlicher Begriffe und nahezu ein Widerspruch in sich selbst, auch wenn es eine lange Tradition in der deutschen Schule und Kultur hat.

Der zweite Wortbestandteil -"Gut" suggeriert nämlich, dass Bildung quasi eine Sache ist, die man besitzen kann, wie ein "Gut", das man erwerben kann und dann hat man Bildung (oder nicht!). Genau hier liegt die Irreführung. Viel Wissen zu besitzen, heißt noch lange nicht "gebildet" zu sein. Das Wörtchen "sein" deutet hier die wahre Bedeutung des Begriffes Bildung an. Ein Lexikon kann man kaufen oder schon besitzen oder auswendig lernen und damit seinen Inhalt sogar im Kopf haben. Bildung hingegen meint etwas anderes. Bildung hat etwas mit dem Herzen zu tun und zeigt sich im Handeln eines Menschen, in seinen Motiven, seinen lebendigen Interessen, seiner Erlebnisfähigkeit. Bildung ist nicht, immer schon die richtige Antwort auf alle Fragen zu haben, Bildung ist Suche, ist Fragen, ist ein riskanter Weg, auf dem wir voran schreiten, ohne das Ziel schon zu kennen.

Ich möchte Sie ermutigen, solche Wege zu gehen.

Nach all dem Gesagten wünsche ich Ihnen zum Abschied nicht, dass Sie möglichst viel Erfolg haben. Ich wünsche Ihnen vielmehr, dass Sie künftig möglichst oft glücklich sein werden.

Dass Sie jedoch nicht deshalb glücklich sein werden, weil Sie irgendwann einmal, Vieles in der Tasche haben werden - so wie heute das Abitur.

Ich wünsche Ihnen vielmehr, dass Sie deshalb glücklich sind, weil Sie sich Ihrer selbst bewusst sind, weil Sie auf sich selbst vertrauen und mutig genug sind, sich immer wieder neu auf unbekannte Wege zu machen.

Lassen Sie mich noch ein Bild hinzufügen:

Wenn Sie am Wegesrand vielleicht unerwartet eine verborgene Blume entdecken, brechen Sie sie nicht, um sie zu besitzen. Denn sie haben zu wollen, heißt auch, sie zu töten. Entwickeln vielmehr Sie die Fähigkeit, die vielen schönen Dinge der Welt zu lieben, ohne sie haben zu müssen.

 

Gillen