Austausch-Bericht: Wir in Sarasota, Florida (USA)

Kalifornien-Austausch 2015

Vor, sowie nach der Reise waren wir alle glücklich unter den 16 Schülern zu sein, die den USA-Austausch miterleben durften. Als Vorbereitung für die 3-wöchige Reise trafen wir uns 1 Mal in der Woche. Die Aufregung stieg mit jedem Treffen und am 17.4. war es endlich so weit: Nachdem wir uns alle von unseren Familien verabschiedet hatten, fuhren wir früh morgens per Bus nach Frankfurt, wo später unser Flug nach London und im Anschluss nach San Fransisco ging. Dort kamen wir am Spätnachmittag Ortszeit an und wurden sofort von unseren Austauschpartnern mit Schildern begrüßt.

Der erste volle Tag startete mit einer Schnitzeljagd durch Palo Alto und wir erkundeten alle die Innenstadt und die vielen Läden dort. Nachmittags trafen wir uns bei der Welcome Party wieder und wir Schüler lernten uns erstmals richtig kennen. Den darauffolgenden Tag (Sonntag) konnte jedes Austausch-Paar frei gestalten. Viele Schüler gingen nach San Fransisco, da die Zugfahrt dorthin nur eine Stunde dauert. Am Montag war für uns der erste Schultag an der Palo Alto Gunn High School und niemand wusste so recht, was uns erwartet. Nach dem Frühstück mit der Deutschklasse bekamen wir eine Campus-Tour von zwei älteren Schülern. Die Tour beanspruchte einige Zeit, da wir die Bücherei, die Schwimmanlage, den Laufplatz und das Baseballfeld der Schule besichtigten sowie den restlichen Campus. Im Anschluss durften wir jeweils Fächer wählen, die uns interessierten. Zur Auswahl standen zum Beispiel Robotics, Film Literature, Cooking, Band, Photography oder Graphic Design.

Unsere Zeit in der Schule verbrachten wir meistens in den Klassen unserer Austauschpartner oder in denen von uns gewählten Fächern. Nebenbei hatten wir in zweier Teams in Deutschland kurze Vorträge über Freiburg vorbereitet. Diese wurden in den Deutschklassen jeweils zwei Mal vorgetragen.

Am 21.4. machten wir uns per Fahrrad auf den Weg zur Stanford Universität. Dort bekamen wir eine ausgiebige Tour über das Gelände. Wie sich herausstellte, gab es also doch einen Campus, der noch größer war, als an der Gunn High School. Am selben Abend gingen viele Schüler mit ihren Amerikanern zu einer beindruckenden brasilianischen Tanzshow im Theater der Stanford Universität.

Bild1Zwei Tage später, donnerstags, besichtigten wir nach der Schule Facebook. Auch dort bekamen wir wieder eine Führung und konnten sehen, wie die Mitarbeiter dort ihren Tag verbrachten. Interessant war auch der direkte Vergleich zu Google, denn dahin radelten wir am nächsten Tag. Auch hier hatten die Mitarbeiter die Möglichkeit während der Arbeit gratis Essen zu bekommen, zu schlafen oder Sport zu machen. Letzteres taten wir dann auch und spielten den Nachmittag über Volleyball auf dem Google Campus.

Das darauffolgende lange Wochenende (von Samstag bis Dienstag) verbrachte jeder bei seiner Gastfamilie. So hatte man die Möglichkeit einen Tag in Santa Cruz, Capitola oder San Fransisco zu verbringen, Shoppen oder Wasserski fahren zu gehen.

Am 2.5. war unser Aufenthalt in Palo Alto bei unseren Austauschpartnern auch schon wieder vorbei, was durch die Abschiedsparty bemerkbar wurde. Der Abschied von unseren Partnern und den Familien fiel uns allen schwer. Die Gruppe teilte sich auf, sodass jeweils 8 Schüler in einem der zwei gemieteten Kleinbusse (MoBUHL + VeroniCAR) Platz hatten.

Die letzte Woche verbrachten wir zuerst in Monterey, wo wir das bekannte Aquarium besuchten. Auch ausgiebige Spaziergänge an der Küste und am Strand durften nicht fehlen. Nach zwei Tagen ging es weiter nach Santa Barbara, wo wir allerdings erst am Abend ankamen. Am Morgen besichtigten wir eine Missionarsstation und im Anschluss hatten wir Zeit zu shoppen.

Die Aufregung wuchs, da wir nun ins Death Valley fahren würden, den heißesten Punkt der Erde. Als wir nach langer Fahrt einen kurzen Stopp in der Wüste machten, bekamen wir das dann auch in vollen Zügen zu spüren. Nach kurzem (!!) Aufenthalt außerhalb der Autos ging es weiter zu einer Ranch, in der wir die Nacht verbrachten. Vor allem der Pool und die große Anlage kamen gut bei allen an.

Bild2Das letzte Ziel unseres kleinen „Road-Trips“ war Las Vegas. Auf dem Weg dorthin hielten wir immer wieder an, um Bilder oder kurze Ausflüge zu machen. Am Abend liefen wir gemeinsam durch Las Vegas. Sich nicht von den ganzen Lichtern beeindrucken zu lassen, war genauso schwer, wie bei der Gruppe zu bleiben. Auch am letzten Tag hatten wir in Kleingruppen nochmals die Möglichkeit, die Stadt zu besichtigen oder shoppen zu gehen.

Von Las Vegas ging es nach drei wirklich erlebnisreichen Wochen wieder zurück nach Deutschland.

Ein großes Dankeschön geht von der ganzen Gruppe an Herrn Buhl und Frau Schulte-Frohlinde, die uns einen klasse Austausch ermöglicht haben. Vielen Dank für die unvergessliche Zeit!

 

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