Begegnungstage der Kl. 8e mit Schülern aus Colmar

Begegnungstage der Kl. 8e mit Schülern aus Colmar

Vorbereitung auf den Austausch an zwei Begegnungstagen in Colmar und im Europapark:


Traditionelle sowie moderne Geschichten am Oberrhein nicht per Internet, sondern ganz konkret im persönlichen Austausch und Erleben zu teilen, erprobten Schülerinnen und Schüler der 8e im Französischunterricht mit dem Ziel, Kontakte zu Jugendlichen gleichen und unterschiedlichen Alters im benachbarten Elsass zu knüpfen.

Dass die älteren Schülerinnen und Schüler zunächst getrennt voneinander „ihre“ zu präsentierende Geschichte bearbeitet hatten, war allein schon deswegen anregend, weil die längeren Erzähltexte jeweils in der Original- und damit Fremdsprache gelesen wurden.

Nicht nur Geist und Seele der anderen Kultur ließen sich in den Geschichten erspüren, sondern auch, wie ähnlich die darin transportierten Zweifel und Ängste sind bzw. das Glücksgefühl, das sich einstellt, wenn solch negative Gefühle überwunden werden, weil die Geschichten ja meist ein gutes, wundervoll märchenhaftes Ende haben.

Das verbindet, zeigt die gemeinsamen kulturellen Wurzeln sowie Denkweisen, denn den Jugendlichen wird nachhaltig bewusst: diese Geschichten sind nicht nur europäisch, sondern grundmenschlich, voller humanistischer Ideen und Werte! Zudem konnten die Jugendlichen im Rollenspiel solch typische Charaktere und Lebensumstände in diesem „geschützten Raum“ gefahrlos ausprobieren und nachempfinden.

Darüber hinaus wurde ja nicht nur grenz- und sprachüberschreitend, sondern schularten- und in gewisser Weise auch generationenübergreifend gearbeitet, indem das Gelesene sowohl den gleichaltrigen als auch den jüngeren Schülerinnen und Schülern vorgestellt wurde.

Christiane Rabe-Vogt, August 2018

 

Notre journée d’échange à COLMAR – premier jour de rencontre des élèves

Mardi, le 20 mars à 8:00 heures, je suis arrivé à la gare. A la gare, je vois ma classe, la prof, Mme Rabe–Vogt, et M. Ruhnau, le père d’élève accompagnateur qui nous a obligeamment rendu possible cet échange. Notre voyage a commencé vers 8:30 heures quand nous avons pris le train et le bus pour aller à Colmar, la troisième ville en Alsace après Strasbourg et Mulhouse.

1A 9:10 heures, nous sommes arrivés à Colmar et nous avons fait une petite visite guidée. Mme Rabe–Vogt a beaucoup parlé de l’histoire de Colmar. Cela a été intéressant.

Après, nous avons eu un quartier libre: pendant cette petite heure, nous avons fait les quelques devoirs d’un questionnaire et nous nous sommes promenés au centre-ville de Colmar avec ses vieux bâtiments, ses magasins intéressants et ses belles places.

2À 11 heures, nous nous sommes rencontrés devant le théâtre municipal pour faire notre belle photo de classe qu’on peut regarder à droite. Vers 12 heures, nous sommes arrivés au collège Pfeffel. Nous nous sommes présentés à nos nouveaux correspondants et nous avons fait de petits jeux de connaissance.

Ensuite, nous avons fait une petite récréation de midi.

On a mangé dans la belle cour du collège et moi, j’ai joué au foot avec mes nouveaux copains.

À la fin de la récréation, les petits garçons et les petites filles de l’école élémentaire d’Issenheim sont arrivés en bus.

Le groupe des élèves français de notre âge a présenté le conte de fée „Schneewittchen“ par une petite vidéo de leurs scènes filmées, en allemand bien sûr!


Ensuite, notre classe a représenté en français le conte „La nuit blanche de Zoe“ en deux petites pièces de théâtre. Nos jeunes spectateurs ont été très contents de notre représentation bien vive et engagée !

 

 

4Puis, on a formé des groupes mixtes avec les petits pour leur expliquer nos histoires à l’aide des objets de la boîte à histoire, les symboles caractéristiques de nos contes.

À la fin de la rencontre, on a pris un goûter ensemble - cela a été bien sympathique !

Enfin, il a été grand temps pour retourner à Fribourg, mais avant, nous avons encore pu acheter des souvenir ou de la nourriture dans une boulangerie ou au supermarché au centre-ville.

Nous sommes retournés à maison et je pense que ce jour a été un bon jour.

Yavuz Yapar, 8e, Christiane Rabe-Vogt, mars 2018

 

 

Das vielseitige Wiedersehen: Ablauf des Präsentations- und Märchentages im Europapark

Zweiter Begegnungs- und Projektabschlusstag

am Montag, den 14. Mai 2018 im Europapark Rust

Die Klasse 8e des Wentzinger-Gymnasiums freute sich von Anfang an aus mindestens drei Gründen auf den großen Wiedersehens- und Begegnungstag:

Hier soll keinesfalls verschwiegen werden, dass zunächst die dynamische Vielseitigkeit des Europaparks gerade in dieser Altersgruppe eine deutliche Anziehungskraft ausübt. Dennoch wurde auch deutlich, wie gerne die Gymnasiasten beide französischen Schülergruppen, sowohl die gleichaltrigen Austauschpartner des Collège Pfeffel als auch die jüngeren „Bewunderer“ von der Grundschule in Issenheim wiedersehen wollten. Die deutschen Schülerinnen und Schüler waren nicht zuletzt gespannt darauf, was „ihre Kleinen“ aus beiden Geschichten und den in der Märchenbox mitgegebenen Symbolen gemeinsam Neues kreativ gestaltet haben und aufführen würden.

Der Höhepunkt des Projekts war demnach an diesem Montag, den 14. Mai erreicht:

5Viele kreative Arbeitsergebnisse, all diese traditionellen und neuen Geschichten konnten endlich in Form von Theaterstücken, Filmen, Power-Point-Präsentationen, Plakaten miteinander in einem großen Theatersaal geteilt werden.

6Erneut tauchten alle Kinder in den fantastischen Raum für Nuancen, Fantasie, ja alle wichtigen Grauabstufungen des Lebens ein, die für die voller Wunder steckenden Geschichten so charakteristisch sind! Und unsere Klasse war mit dem Arbeitsergebnis der Jüngeren durchaus zufrieden.

Davor oder danach vergnügten sich die Schülerinnen und Schüler in nach Alter und Nationen gemischten Gruppen bei der Märchenrallye, die von der Organisation Märchenland (Berlin) durch den Märchenwald des Europaparks mit einer Programm-App organisiert worden war.

Die dabei ausdrücklich erwünschte Arbeit mit dem eigenen Handy war für die älteren Schülerin-nen und Schüler zweifelsohne ansprechender, als wenn sie ihre gemeinsamen Lösungen auf einem mehrseitigen Fragebogen hätten handschriftlich eintragen müssen.

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Dass dabei Mitte Mai 2018 rund 800 deutsche und französische Schülerinnen und Schüler so vielseitig zusammenkommen konnten, war dank der großzügigen Einladung des Europa-Parks, den geduldigen Organisatoren, sowie der anschaulich-lebendigen Unterstützung durch viele aktive Pädagogen möglich.

Besonders anerkennender Dank gilt dabei den engagierten Kolleginnen und Kollegen beidseits des Rheins - auch drei weiterer Freiburger Schulen - die wochen-, ja monatelang, tatkräftig und mit enorm viel Zeit- und Arbeitsaufwand bei einem solchen deutsch- französischen Europaprojekt mitgemacht haben.

In diesem Sinne zeigte sich bei einem grenzüberschreitenden Großprojekt einmal mehr, wie lebendig, vielseitig und hoffnungsvoll Europa ist. Es strahlt Zusammenhalt und Zuversicht aus.

Möge sich die heutige Freude, der im Rahmen der Geschichten erfahrene gemeinsame Optimismus auf ganz Europa, auf unser weiterhin friedliches Zusammenleben hier in der Grenzregion und positiv auswirken!

 

Christiane Rabe-Vogt, August 2018


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