Bericht über den Austausch zwischen dem Wentzinger Gymnasium und dem Lycée Clemenceau aus Montpellier 2019

Bericht über den Austausch mit dem Lycée Clemenceau in Montpellier 2019

Dienstag, 19.03.19

1Unser erster „richtiger“ Tag in Montpellier fing mit einer Begrüßung der Direktorin des Lycée Clemenceau an. Nach einem kleinen Snack stellten die französischen Schüler in Form von Vorträgen meistens wissenswerte Informationen zu Montpellier und der Region vor. Daraufhin gab es eine Hospitation der deutschen Schüler im französischen Unterricht, welche zwei Stunden dauerte. Die Hospitation war eher langweilig. Trotzdem gab es viele Unterschiede zum französischem Unterricht. Nach dem Mittagessen, welches in der schuleigenen Kantine stattfand, gingen die Deutschen auf eine Besichtigungstour in der Innenstadt, bei der unsere Mitschüler uns mithilfe von Vorträgen die geschichtlichen Hintergründe der Denkmäler und Bauten erklärten, wie zum Beispiel der place de la comédie, das musée Fabre, und den arc de triomphe. Nach zwei Stunden Stadtbesichtigung durften wir nun die Stadt auf eigene Faust erkunden, was uns allen viel Spaß bereitete. Um 17 Uhr haben wir uns wieder mit unseren Austauschpartnern am Place de la comédie getroffen. Danach sind die meisten mit ihren Austauschpartnern zu McDonalds gegangen. Daraufhin sind wir in den Park gegangen und haben gegessen. Dort genossen wir den Abend, bis wir wieder mir unseren Austauschpartnern nach Hause gingen.

Schlussendlich war der Dienstag ein sehr gelungener und ereignisreicher Tag für uns alle.

Mittwoch, 20.03.19

Am Mittwoch standen die Besichtigung von „La Paillade“ auf dem Programm, ein Stadtteil, der mit dem schöneren und auch offiziellen Namen „Mosson“ lautet. Ferner ging es um die Erstellung von Fragen für die am Freitag vorgesehenen Interviews von Passanten über die Europapolitik.

2Wir sind also ohne unsere Austauschpartner mit der Straßenbahn in die Paillade gefahren. Dort angekommen hat eine kleine Gruppe von uns den Stadtteil präsentiert, der ungefähr mit dem Freiburger Weingarten zu vergleichen ist. Nach dieser kleinen Einweisung sind wir am Stadion vorbei durch das Viertel gelaufen, bis wir zu einem moderneren Teil gekommen sind. Hier war auch eine sehr modernere Mediathek der Architektin Zaha Hadid, deren Bauwerk wir nach einer viertelstündigen Pause kurz besucht haben. Daraufhin sind wir zur Markthalle gelaufen und haben dort etwas gegessen. Die Straßenbahnhaltestelle war dann auch schon direkt um die Ecke.

Als wir wieder am Lycée angekommen sind, haben wir uns in Vierergruppen mit den Austauschpartnern Fragen überlegt, die wir am Freitag Passanten in der Innenstadt stellen sollten.

3Donnerstag, 21.03.19

Am Donnerstag haben wir einen Ausflug zum Meer gemacht. Zuerst haben wir den Küstenort Sète und anschließend einen Strand in der Nähe besucht. Gestartet sind wir um 8 Uhr morgens an der Schule zusammen mit unseren französischen Austauschpartnern. Dann fuhren wir etwa 1h mit dem Bus in Richtung Meer. Angekommen sind wir an einem Berg mit einer Aussichtsplattform, von der man eine tolle Sicht auf Sète und das Meer hatte. Danach fuhren wir zum Hafen von Sète. Als wir dort ankamen, mussten wir noch warten, bis unser Boot zur Hafenrundfahrt losfuhr und konnten in der Zeit etwas die Gegend erkunden. Anschließend sind wir durch das Hafenbecken und auf den sich dahinter befindenden See hinausgefahren. Danach ging es direkt weiter mit dem Bus an den Strand, wo wir schließlich unseren ganzen Nachmittag mit Baden, Volleyball, Fußball etc. verbrachten. Nach einem langen, warmen Tag waren wir alle mehr oder weniger sonnenverbrannt gegen 17 Uhr wieder zurück an dem Lycée Georges Clemenceau.

4Freitag, 22.3.19

Am Freitag sind wir mit den Fragen zur Europapolitik, die wir am Mittwoch vorbereitet hatten, in kleinen Gruppen durch die Stadt gelaufen und haben die Einwohner Montpelliers in verschiedenen Altersgruppen dazu interviewt. Dabei musste man manchmal schon einige Leute fragen, bis sich schließlich jemand zu einem Interview bereit erklärte, da die wenigsten morgens Zeit dafür hatten. Anschließend haben wir zusammen im Lycée die Ergebnisse dazu in einer Tabelle ausgewertet. Um ca.12.30 Uhr hatten wir dann eine zweistündige Pause.

Um 14.30 war ein Treffen mit Frau Virginie Rozière geplant. Leider konnte sie nicht kommen, weshalb ihr Assistent sie vertrat. Dieser teilte uns mit, dass sie es nicht geschafft hatte, rechtzeitig ihren Flug zu bekommen und deshalb er auf unsere Fragen antworten würde. Der Assistent hat dann sehr ausführliche Antworten auf unsere Fragen gegeben. Das Ganze war nicht sehr spannend und ein bisschen zu lang, aber es war dennoch ein Erlebnis, welches man nicht jeden Tag hat.

Samstag und Sonntag, 23./24.03.19

Am Wochenende konnten wir endlich ausschlafen. Den Samstagmorgen verbrachten die meisten von uns gemütlich mit den Gastfamilien. Da wir aufgrund der Gelbwesten nicht in die Innenstadt konnten, traf sich eine große Gruppe am Nachmittag im Odysseum (eine Art Shoppingcenter mit Aktivitätsmöglichkeiten).

Zuerst gingen wir dort Eislaufen, danach schlenderten wir durch die vielen verschiedenen Läden und aßen Crêpes. Abends, nach der Demonstration der Gelbwesten, trafen sich ein paar von uns auf dem Place de la Comédie und bewunderten die Stadt im Abendlicht. Für den Sonntagmorgen bereiteten manche Gastfamilien ein typisch französisches Frühstück vor. Nach dem leckeren Frühstück entspannten sich manche in der Sonne und manche gingen Lasertag spielen. An diesem Nachmittag trafen sich viele am Strand, um den letzten Tag nochmal zu genießen. Wir machten Fotos, gingen Baden oder lagen einfach nur in der Sonne. Andere haben den Sonntag in der Gastfamilie verbracht. Sie machten Fahrradtouren, schauten sich kleine Städte an, fuhren in den Zoo oder gingen mit der Familie essen. Den Abend verbrachten wir dann alle wieder in der Familie. Dann war es auch schon wieder Zeit die Koffer zu packen, denn am nächsten Morgen ging es wieder nach Hause.

Dort kamen wir pünktlich und glücklich am Montagnachmittag an.

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