SMV am Wentzinger
SMV Projekte 2016-17

SMV Projekte 2017

Bericht über die Skihütte 2017

BildAm Freitag, den 22.01., ging es los. Wir alle hatten morgens unsere Skier und Snowboards und die ganze Ausstattung mitgeschleppt und um 11.15 Uhr luden wir das ganze Zeug in den Bus ein. Mit über 40 Leuten (dieses Jahr waren zum ersten Mal auch Neuntklässler mit von der Partie und die waren in großer Zahl vertreten), ging es los in Richtung Gstaad, einem Skiort in der Schweiz. Dort angekommen, mussten wir, das Gepäck und das ganze Essen mit einem Sessellift hochbugsiert werden und der Großteil der Menge hielt auf dem Weg nach oben Ausschau nach fallenden Schlafsäcken und Taschen. Irgendwann war das Vertrauen in den Lift gefasst, dafür überfiel uns die klirrende Kälte und wir zitterten uns auf diesem Lift nach oben.

Alle und alles haben es dann heil nach oben geschafft und als wir endlich im Warmen waren und alles in den Zimmern verstaut hatten, gab es Kuchen und Tee und die Laune hob sich erheblich. Bis zum Abendessen, das unser supertolles, extra dafür mitgereistes Küchenteam vorbereite, wurde dann kräftig Doppelkopf, Poker und HalliGalli-Ähnliches gespielt. Nach Salat, Nudeln mit Tomatensoße und Nachtisch, waren alle gesättigt und die Kälte, die uns davor noch in den Gliedern gesessen hatte, war vergessen. Damit begann das Abendprogramm bestehend aus noch mehr Kartenspielen, Musikhören und Abspülen. Wie lange es dauerte, bis die Letzten endlich schlafen gingen, soll hier unerwähnt bleiben.

Bild2Und so hörte man am nächsten Morgen das eine oder andere Stöhnen, als der Wecker um 8 Uhr (oder noch früher?) klingelte, aber bis zum Liftfahrtbeginn waren dann alle auf den Beinen und mehr oder weniger bereit, den ganzen Tag im Schnee zu verbringen.
Das Wetter war perfekt, blauer Himmel und Sonnenschein, nur die Kälte machte uns zu schaffen und die Tatsache, dass die meisten roten und schwarzen Pisten gesperrt warren. Der Schnee war sehr neu und sehr fest und direkt darunter Eis. So kam es dann auch, dass sich eine unserer Teilnehmer gleich auf den ersten paar Metern so verletzte, dass für sie die Hütte gelaufen war. Vor allem die Abfahrt zu unserer Hütte war schwer anstrengend, aber mittags wagten sich die meisten dort hinab, um Tomatensuppe abzustauben. Andere waren bereit, die teuren Pommes mit Bergpanorama in Kauf zu nehmen.
Und zumindest bei meiner Gruppe blieb die Stimmung bis auf ein paar schmerzende Füße absolut blendend. Jede Piste probierten wir aus und kamen trotzdem mit dem Schließen der Lifte alle wieder zurück zu unserer Hütte. Eine gewisse Müdigkeit überkam uns und legte sich auch wieder (dank leckerem Hühnchencurry) und es wurde wieder eifrig Karten gespielt (sodass manch einer seine Leidenschaft für Doppelkopf oder Besteck-Pokern entdeckte).

Der nächste Morgen war dann vom Aufräumen und Einpacken geprägt. Wir durften nämlich erst auf die Piste, wenn unsere Zimmer tiptop aussahen. Als es dann soweit war, konnten wir noch einmal grandioses Wetter und mittelmäßigen Schnee genießen, bis wir schließlich wieder all unser Zeug mit dem Sessellift runtertransportieren musste (und mal ehrlich, man könnte uns anstellen als Liftauslader – wir waren wie ein Uhrwerk und luden alles Gepäck aus, was uns unter die Finger kam -auch riesige Rücksäcke, die nicht von uns und dafür umso schwerer waren). Schließlich stiegen wir alle in den Bus und die Hütte war so schnell vorbei, wie sie gekommen war.

Bericht von Clara Schick, K2