Tobias Wicke: Teilnahme an den Kreativwochen

Tobias Wicke: Teilnahme an den Kreativwochen der Kultarakademie Ba-Wü

TobiasWicke'Energie heute', das war das Thema der ersten Kreativwoche von zweien, zu der ich in den Sommerferien 2012 in den Europapark nach Rust eingeladen wurde.

'Kreativwochen' - was ist das? Die Kreativwochen sind ein Projekt der Kulturakademie Baden-Württemberg, welche wiederum zur Stiftung Kinderland Baden-Württemberg gehört.

Diese Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, interessierten Kindern aus unserem Bundesland einen Raum zu schaffen, in dem sie unter Anleitung von Dozenten und Fachleuten in ihren Wissensbereichen ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und ihr Können weiter ausbauen können. Hierzu werden 4 Bereiche angeboten: MINT, Musik, Bildende-Kunst und Literatur.

Ich selbst habe mich aufgrund einer Vorauswahl durch meinen Klassenlehrer im Bereich MINT mit einer mehrseitigen "Arbeitsprobe" beworben, und wurde dann mir 19 anderen Kindern ins Zentrum für Science und Technologie nach Rust eingeladen.

Wir waren im Camp Resort vor dem Europapark untergebracht, weil wir den Großteil der Zeit in Versammlungsräumen mitten im Europapark verbracht haben. Am ersten Tag war erst einmal Kennenlernen an der Reihe: Mit einem Theaterworkshop haben wir herausbekommen, wer denn so alles mit mir hier ist. Dann ging es ans Eingemachte. Wir wurden in die Grundlage der Holografie eingeführt. Nach überstandener Nacht in Holz-Blockhütten und Tippis ging es dann am Vormittag ans Holografieren. Jeder der 20 Mädchen und Jungen durfte zwei Hologramme herstellen. Am Nachmittag kam etwas anderes auf den Tisch: Das Bauen und Programmieren des sogenanten LEGO - Mindstorm - Roboters. Am dritten Tag fuhren wir dann zum Karlsberg in der Nähe von Rust. Dort waren wir auf Fossiliensuche, die manchmal Tolles ans Licht brachte. Der nächste Tag wurde dann zum Untersuchen der am Vortag gesammelten Mikrofossilien an der Uni Freiburg genutzt. Ein weiterer Ausflug führte uns ins mathematische Institut nach Wolfach und am Nachmittag wurde die Präsentation vorbereitet, mit der wir am nächsten Tag das bisher Gelernte unseren Eltern und Geschwistern präsentieren sollten. Am letzten Tag zeigten wir dann unsere Ergebnisse in Form von Theaterstücken, Vorträgen und Stationen, und alle Familien durften Zusammen einen Tag in den Europapark. Im Oktober 2012 wurden zudem alle Teilnehmer zu den Science-Days nach Rust eingeladen.

In den vergangenen Fasnachtsferien fand dann die zweite Kreativwoche mit den gleichen Teilnehmern statt. Zunächst gab es ein Vortrag zum Thema Klimawandel-Energiewende und wir haben die Gruppen für ein Marsroverprojekt, das wir am letzten Tag präsentieren sollten, eingeteilt. Am nächsten Tag fuhren wir dann ins ESA Satellitenkontrollzentrum nach Darmstadt und danach nachmittags in die Raumfahrtausstellung des Technikmuseums in Speyer.

Am dritten Tag machten wie einen Workshop zu verschiedenen medizinischen Themen im StuniTZ (Studierenden Trainings-Zentrum) des Universitätsklinikums hier in Freiburg mit anschließender Bowling-Partie im Sportpark West. Dann kam es am Donnerstag und Freitag wieder zum Kernthema der Woche: Dem Bau und der Programmierung eines Marsrovers. Diesen haben wir aus LEGO Mindstorm und drei über Bluetooth gekoppelte Minicomputer programmiert. Mittlerweile gibt es sogar eine App für Samsung Smartphones, mit der man die Minicomputer steuern kann.

Bei einer großen Abschlussveranstaltung im Theaterhaus Stuttgart konnten wir ihn dann, zusammen mit den Ergebnissen aller anderen Kreativwochenteilnehmer, präsentieren. Beide Kreativwochen waren einfach einmalig gut, sowohl die Themen als auch die ganzen Ausflüge und gemeinsamen Aktionen. Vielleicht klappt es noch mit einer abschließenden Bewerbung für eine letzte Kreativwoche: Eine Kombination von MINT und Literatur in Marbach und Rust.

Tobias Wicke

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