USA 2019

Es sind genau diese Erlebnisse, die sich in das Gedächtnis von Schüler*innen und Lehrer*innen gleichermaßen einprägen. Es sind diese Bilder, die alle Beteiligten noch lange mit der Schulzeit am Wentzinger-Gymnasium in Verbindung bringen. Es waren einfach drei wunderschöne und aufregende Wochen in den USA.

Gemeinsam mit Frau Benedix und Herrn Neugebauer hatten sechzehn Schüler*innen im Frühjahr 2019 die Möglichkeit, zwei Wochen in Gastfamilien in Palo Alto, Kalifornien, zu wohnen und anschließend die Naturschönheiten des amerikanischen Südwestens zu erleben.

Die ersten zwei Wochen waren somit durch den Schulalltag an der Gunn High School in Palo Alto geprägt, ein Schulalltag, der sich doch von dem in Freiburg ziemlich unterscheidet. Neben der Mitarbeit im Deutschunterricht konnten unsere Schüler*innen Einblicke in Schulfächer, gewinnen, die am Wentzinger-Gymnasium nicht unterrichtet werden, wie zum Beispiel „car repairing“, Chinesisch, Bühnenbau oder Journalismus. Ein Highlight während unseres Aufenthalts war sicherlich die Möglichkeit am „Service Day“ teilnehmen zu können, eine Veranstaltung, bei der die Schulgemeinschaft Verantwortung für die Schwachen in der Gemeinde übernimmt und in zahlreichen sozialen Projekten, die von den Schüler*innen in Eigenregie organisiert wurden, Einsatz zeigt. Zusätzlich zur Schule boten sich unseren Schüler*innen weitere Studienorte, an denen Vieles über das Leben und die Natur in Kalifornien gelernt werden konnte.

Die Natur und geographische Inhalte bestimmten dann auch die letzte Woche unserer Reise. Von Las Vegas aus startend ging es mit zwei Minibussen zu einigen der faszinierendsten Ausprägungen der Natur. Wer einmal am Rand des Grand Canyon steht und sieht, wie sich die Felsen im Licht der tiefstehenden Sonne rot färben, wird dieses Bild nie wieder aus dem Kopf bekommen. Nur noch die bizarren Felsen des Bryce Canyon, die Farben des Antelope Canyon oder eine Schlauchbootfahrt auf dem Colorado können da mithalten. Gott sei Dank standen auch diese Sehenswürdigkeiten auf dem Programm.

Dass diese drei Wochen ein derartiger Erfolg waren, lag aber nicht nur an den außergewöhnlichen Erlebnissen, sondern auch an der Gruppe, die sehr gut harmoniert hat, eine Gruppe, die sich auf die fremde Kultur eingelassen hat und diese als Bereicherung erlebt hat.

Daniel Neugebauer